Meine Kinder und ich

Wochenbett: Die ersten acht Wochen nach der Geburt

Von Team von Meine Kinder & Ich, aktualisiert am

Comic: Mutter ruht mit Baby im Bett, Partner bringt Essen

Das Wochenbett dauert etwa sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit heilt der Körper, die Gebärmutter bildet sich zurück, und Sie lernen Ihr Kind kennen. Eine alte Regel lautet: eine Woche im Bett, eine Woche ums Bett, eine Woche ums Haus.

Was im Körper passiert

  • Wochenfluss: Blutige Absonderung, die nach und nach heller wird und bis zu sechs Wochen anhalten kann.
  • Nachwehen: Die Gebärmutter zieht sich zusammen, beim Stillen besonders.
  • Milcheinschuss: Meist am zweiten bis vierten Tag.
  • Damm oder Kaiserschnittnarbe: Beides braucht Pflege und Ruhe.

Babyblues oder Depression?

Tränen um den dritten Tag sind normal, das nennt sich Babyblues und geht nach wenigen Tagen vorbei. Hält die Niedergeschlagenheit länger als zwei Wochen an, oder fühlen Sie sich leer, ist das vielleicht eine Wochenbettdepression. Das trifft auch Väter. Sprechen Sie mit Hebamme oder Arzt, Hilfe gibt es bei Schatten & Licht e. V. und der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111.

Wann brauchen Sie ärztliche Hilfe?

Bei Fieber, stärkerer Blutung, übel riechendem Wochenfluss, Schmerzen in der Wade oder Brust, Atemnot oder starken Kopfschmerzen sofort melden.

Was wirklich hilft

Lassen Sie sich helfen. Besuch darf Essen bringen und die Wäsche machen, statt das Baby zu halten. Rückbildungskurse beginnen meist sechs bis acht Wochen nach der Geburt, die Krankenkasse zahlt sie.

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Das Team von Meine Kinder & Ich schreibt seit 2019 für Eltern und prüft Beträge, Fristen und Empfehlungen an den offiziellen Quellen. Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche oder rechtliche Beratung.

Häufige Fragen

Wie lange dauert das Wochenbett?

Sechs bis acht Wochen, Hebammenbetreuung ist bis zur zwölften Woche möglich.