Stillen: Der Start und die häufigsten Probleme

Stillen ist natürlich, aber keine Selbstverständlichkeit. Viele Mütter und Babys brauchen Tage bis Wochen, bis es klappt. Die Nationale Stillkommission empfiehlt, in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich zu stillen, und auch danach neben der Beikost. Wenn Stillen nicht klappt oder Sie nicht stillen möchten, ist das ebenfalls in Ordnung.
So gelingt das Anlegen
- Das Kind liegt Bauch an Bauch mit Ihnen.
- Der Mund ist weit geöffnet und umfasst den Warzenhof.
- Die Lippen sind nach außen gestülpt.
- Am Anfang ziehen ein paar Sekunden, dann lässt der Schmerz nach. Tut es weiter weh, lösen Sie mit dem kleinen Finger und legen Sie neu an.
Kommt genug Milch?
Stillen nach Bedarf regt die Produktion an, acht- bis zwölfmal in 24 Stunden sind normal. Ihr Kind bekommt genug, wenn es nach den ersten Tagen fünf bis sechs nasse Windeln pro Tag hat und gut zunimmt.
Häufige Probleme
| Problem | Das hilft |
|---|---|
| Wunde Brustwarzen | Korrektes Anlegen, Muttermilch auftragen, Lanolin |
| Milchstau | Häufig anlegen, Wärme vor und Kühlung nach dem Stillen, sanftes Ausstreichen |
| Brustentzündung | Mit Fieber und Rötung ärztlich abklären |
| Zu wenig Milch | Öfter anlegen, Stillberatung fragen |
Rat bekommen Sie bei der Hebamme und bei Still- und Laktationsberaterinnen, etwa über den BDL oder die La Leche Liga.

Das Team von Meine Kinder & Ich schreibt seit 2019 für Eltern und prüft Beträge, Fristen und Empfehlungen an den offiziellen Quellen. Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche oder rechtliche Beratung.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich stillen?
Nach Bedarf, bei Neugeborenen meist acht- bis zwölfmal pro Tag.
Wie lange stillen?
Empfehlung: Vier bis sechs Monate ausschließlich und mit Beikost, solange es für Sie beide passt.