Übelkeit in der Schwangerschaft: Was wirklich hilft

Rund drei Viertel aller Schwangeren ist in den ersten Wochen übel, und zwar nicht nur morgens. Die Übelkeit beginnt meist um die 6. Woche und lässt bei den meisten bis zur 16. Woche nach. Sie ist unangenehm, für das Baby aber in der Regel unbedenklich.
Was hilft?
- Vor dem Aufstehen essen: ein Zwieback oder Keks noch im Bett.
- Kleine Mahlzeiten: alle zwei bis drei Stunden etwas, ein leerer Magen verstärkt die Übelkeit.
- Fettiges und Scharfes meiden: Kohlenhydrate werden besser vertragen.
- Trinken in kleinen Schlucken: Tee, Wasser mit Zitrone, stilles Mineralwasser.
- Ingwer: als Tee oder Bonbon, in kleinen Mengen.
- Frische Luft und Pausen: Gerüche vermeiden, Küche lüften.
- Akupressur-Bänder: manchen helfen sie, Wirkung ist nicht für alle belegt.
Bei starker Übelkeit kann die Praxis Medikamente verschreiben, etwa ein Kombipräparat mit Doxylamin und Pyridoxin. Fragen Sie danach, anstatt zu leiden.
Wann zum Arzt?
Melden Sie sich sofort, wenn Sie mehrmals täglich erbrechen, nichts bei sich behalten, an Gewicht verlieren oder kaum noch Urin ausscheiden. Das kann eine Hyperemesis gravidarum sein, die behandelt werden muss, oft mit Infusionen.
Im Job können Sie sich krankschreiben lassen. Auch ein kurzer Spaziergang vor der Bahn hilft vielen. Gönnen Sie sich Ruhe, die Phase geht vorbei.

Das Team von Meine Kinder & Ich schreibt seit 2019 für Eltern und prüft Beträge, Fristen und Empfehlungen an den offiziellen Quellen. Unsere Inhalte ersetzen keine ärztliche oder rechtliche Beratung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert Schwangerschaftsübelkeit?
Meist von der 6. bis etwa zur 16. Woche. Einige Frauen haben länger damit zu tun.